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Prinz sein

November 16, 2008

Ich moechte kein Prinz sein. Die sind arrogant, eingebildet und machthungrig.
Sie haben allen Besitz bei Geburt erschlichen und wollen diesen nur ganz fuer sich beanspruchen. Sie haben alles und ihnen wird jeder Wunsch erfuellt. Sie muessen nicht arbeiten oder fuer etwas einstehen.

Und sie sind die Soehne der Koenige. Und diese sind maechtig. Und Macht korumpiert. Im Ernst, maechtige Menschen tuen keine Gefallen, weil sie “nett” sind. Nein, sie tuen dir einen Gefallen um dir zu zeigen, dass du von ihnen abhaengig bist, sie die Macht haben, dir etwas zu geben oder zu nehmen oder um ihre Macht noch zu vergroessern.

Aber niemals um deiner Selbstwillen.

Ich moechte nie Prinz oder Koenig sein.

Nie.

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Excel(lent)

November 14, 2008

Habt ihr mal versucht, eine M$ Excel-Mappe mit 12 Tabellenblaetter in M$ Publiher zu impotrieren?

Nein?

Okay, braucht ihr auch nicht. Es geht naemlich nicht. Jedenfalls faellt mir da aktuell nichts ein und entsprechende Hilfeanfragen in einschlaegigen Foren (Ich google ja noch selber) sind seit Jahren unbeantwortet.

Erstmal ist es schon lustig, dass Excel nicht in der Lage ist, jeweils ein Tabellenblatt pro Seite zu drucken und das jeweils beidseitig (Ich meine, unser Geraet hier kann sogar tackern, warum sollte ich mir sowas dann “zusammenkopieren”? Sieht doch nach Muell aus, wenn man die Sachen erst ausdruckt, um sie dann zu verkleinern, um sie dann auf 2 Tabellen pro Seite und dann beidseitig zu kopieren, so das man die 12 Tabellenblaetter in der Theorie gut lesbar auf 3 Din A4 Seiten kriegt.)

Dann weigert sich Excel auch standhaft, meine Seitenformatierung zu uebernehmen. Ich kann zwar alles huebsch mit OK bestaetigen (Wie das bei Windows halt ist) aber es passiert nichts, drucken tut der Kopierer weiter freudig eine Mischung aus Din A4 und A3. Dabei zieht er zwar jedes Blatt 2 mal ein, wie er es bei beidseitigem Druck auch tun soll, druckt aber nichts…

Nu sitz ich hier also mit schlechter Laune und aerger mich ueber dieses daemliche drecks Programm.

Bevor ich jetzt sage “Mit OOo waere das nicht passiert”… ich weiss es nicht, ob es mit OOo einfacher ist (gehe aber mal davon aus) aber wenigstens waere da das stundenlange installieren von irgendwelchen Zusatzplugins damit das Programm seine eigenen Formate richtig lesen kann weggefallen.

In diesem Sinne

Knuth.

 

AAARGH!

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Rueckenwind

November 11, 2008

Sodele.

Kennt ihr das?
Ihr schaelt euch morgens aus dem Bett. Geht ins Bett. Duschen. Zaehn putzen. Bei dem Versuch sich Kontaktlinsen in die Augen zu kleben ausrasten (Die sollten eigentlich Anti-Kontaktlinsen heissen.).
Raus ins Treppenhaus. In den Fahrradkeller… sich ein schoenes Rad aussuchen.. aehm ich meine natuerlich sich sein Rad nehmen. Wieder ins Treppenhaus. Hier hat man dann erstmal Spass mit der selbstschliessenden Tuer, der kurzen Zeit der Lichtschaltung, dem sperrigen Fahrrad und Nachbarn, die meinen keinen Platz machen zu muessen. Kommt dann raus.

Und es ist warm.
Wirklich warm. Ein angenehmes Lueftchen weht. Man steigt auf seinen Drahtesel. Das Lueftchen weht sanft. Scheint fast zu schieben. In die richtige Richtung.

Und man denkt sich, der Tag kann nur gut werden. Autofahrer lassen einem die Vorfahrt. Selbst die zahlreichen Steigungen auf dem Weg zur Arbeit erscheinen weniger steil.

Ja der Tag ist schoen.
Doch dann ziehen die ersten Regenwolken auf. Seis drum, man schafft es noch trocken ins Buero.

Man kommt nach getander Pflichten sogar trocken los. Einkaufen. Doch auf einmal. Ein leichtes Gefuehl der Uebersaetigung. Als wenn man zu viel gegessen hat. Man fuehlt sich unruhig und durstig. Doch egal was man trinkt, der Durst bleibt. Nach Hause. Es ist alles wie immer.

Der Sturm weht unbarmherzig von der Seite. Wirft einen fast um. Regen kommt von vorne, laesst einem die Haende abfrieren. Zu hause wartet dann der Abwasch und andere tolle Dinge.

Ja. Rueckenwind ist unschoen. Er drueckt einen vorwaerts. Ob man will… oder auch nicht.

Knuth

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growing up

November 6, 2008

Ich muss gestehen, dass es bereits der zweite Versuch heute ist, etwas vernueftigtes in den Editor zu bringen. Will mir heute irgendwie nicht wirklich gelingen. Aber man muss ja ein Zeichen von sich geben.

Es geht jetzt auf die halb 2 zu. Am 6. November 2008. Ich sitz hier bei einer gemuetlichen Zigarette (irgendwo hatte ich noch n paar Krebstengel rumliegen… wieso eigentlich?) und bereits meinem zweiten Bier. (Ich trinke in letzter Zeit erschreckend oft abends mal ein Bier… auch hier die Frage: Wieso eigentlich?)

Nu bin ich seit ueber 25 Stunden erwachsen. Klingt laecherlich?

Ist auch so.
Aus Geburstagen hab ich mir ja seit jeher nicht so viel gemacht, doch dieses Jahr wars wirklich schlimm. Musste heute Gott sei Dank laenger arbeiten (Irgendwie komisch, nach 10 Tagen Urlaub wieder ins Buero zu kommen und sofort eine Schachtel Pralienen und gleich die gesammelten Glueckwuensche entgegen zu nehmen.) Mental und koerperlich immer noch ziemlich mitgenohmen von den JMT war also meine erste Amtshandlung mein Handy aus zumachen. Weiteren Glueckwuenschen bin ich gluecklicherweise aus dem Weg gegangen. Abends noch mit Marc zu McD gefahren und standesgemaess bei einem Chessburger ueber dies und das gefrotzelt… was man halt so macht.

Mehr war nicht. Und nach mehr ist mir auch nicht.

Alle wuenschen einem immer, dass es Bergauf geht im Leben. Warum?
Mit mir gehts zur Zeit bergauf. Einen verschlungenen Pfad zwischen scharfen Felsen und unendlichen Abgruenden. Durch ein dunkles Tal und noch dunkleres Nichts. Leeres Nichts. Man wankt also durch diese Dunkelheit und atmet stickige Luft.

Und waehrend man so angestrengt in die Dunkelheit starrt und sich nach vorne tastet, hat man das Gefuehl das sich etwas regt. Ein fernes Huschen. Ein Hauch. Doch immer wenn man sich sicher ist, passiert nichts. Und so geht man weiter durch die Dunkelheit. Auf der Suche nach einem Weg zu dem winzigen Lichtflecken, der auch nach endlosen Wegen noch in der Ferne deutlich vor einem schimmert. Freundlich. Unerreichbar.

Doch bevor man diesen Flecken ganz wahrnimmt und sich kurz auf ihn konzentrieren kann, ist es wieder da. Das vermeindliche Huschen in der Schwaerze.

Knuth.

Nicht mehr. Und mit Sicherheit nicht weniger.
Irgendwann werd ich das Licht erwischen.

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